Welche Jacke bei welcher Temperatur?
Aktualisiert: vor 2 Tagen
Für die Frage, welche Jacke bei welcher Temperatur passt, gibt es eine Faustregel: Zwischen etwa 10 und 20 °C reicht eine leichte Übergangsjacke. Zwischen etwa minus 5 und 10 °C trägst du eine klassische Winterjacke, und unter minus 5 °C brauchst du eine dicke Wattierung. Ob das zu deinem Tag passt, entscheiden Wind, Nässe und die Zeit, die du draußen verbringst.
Die Faustregel auf einen Blick
Jacke | Temperatur |
Leichte Übergangsjacke | etwa 10 bis 20 °C |
Klassische Winterjacke | etwa minus 5 bis 10 °C |
Dicke Wattierung | unter minus 5 °C |
Die Werte gelten für einen normalen Tag in der Stadt: Wege zu Fuß, mit Bus und Bahn, dazwischen ein paar Minuten Warten. Was ein einzelnes Modell kann, steht in seiner Produktbeschreibung im Shop.
Ab wann brauchst du eine Winterjacke?
Eine Winterjacke brauchst du, sobald es dauerhaft unter etwa 10 °C geht. Bei 10 °C liegt die Grenze der Faustregel: Darüber reicht meist eine Übergangsjacke, darunter ist die klassische Winterjacke die bessere Wahl.
Dauerhaft heißt: nicht bloß an einem kalten Morgen. Im Herbst zeigt das Thermometer um sieben Uhr oft einstellige Werte und am Nachmittag deutlich mehr. Für die Wahl am einzelnen Tag zählt die kälteste Stunde, die du draußen verbringst. Wer früh zur Arbeit radelt und abends im Dunkeln heimkommt, braucht die Winterjacke früher als jemand, der mittags kurz zum Bäcker geht.
Und welche Jacke bei 10 Grad? Genau an der Grenze entscheiden die Umstände. Weht Wind, regnet es oder wartest du länger an der Haltestelle, nimm die Winterjacke. Bist du zügig zu Fuß unterwegs und scheint die Sonne, reicht die Übergangsjacke mit einem warmen Pullover darunter.

Welche Jacke bei 5 Grad?
Bei 5 °C passt die klassische Winterjacke: Sie ist warm genug für den Weg zur Arbeit, ohne dass du in der Bahn ins Schwitzen kommst. Eine dick wattierte Jacke ist bei diesen Temperaturen meist zu viel, solange du in Bewegung bist.
Bei welchen Temperaturen trägt man eine Übergangsjacke?
Eine Übergangsjacke trägt man bei etwa 10 bis 20 °C, an vielen Tagen im Frühling und im Herbst. Ab etwa 10 °C aufwärts reicht sie aus. Darunter wird es in einer leichten Jacke schnell ungemütlich.
Leicht heißt: wenig oder keine Wattierung, dafür ein Oberstoff, der Wind abhält. Typische Übergangsjacken sind dünne Steppjacken, Parkas ohne dickes Futter und kurze Jacken aus festem Stoff. Wenn du eine Jacke suchst, die warm hält und wenig wiegt, schau dir die leichten Jacken von MARIKOO an.
Welche Jacke bei 15 Grad?
Bei 15 °C reicht eine leichte Übergangsjacke, am Morgen mit Pullover, am Nachmittag offen getragen. Eine Winterjacke ist dafür zu warm: Spätestens in der Bahn schwitzt du, und draußen frierst du danach umso schneller. Bei 18 bis 20 °C genügt oft eine dünne Jacke, die du über den Arm legst, sobald die Sonne herauskommt.
Welche Jacke bei Minusgraden?
Bei leichtem Frost bis etwa minus 5 °C reicht die klassische Winterjacke. Wird es kälter, brauchst du eine dick wattierte Jacke oder einen dick wattierten Mantel. Wie lange du draußen bist, zählt bei Minusgraden doppelt: Zehn Minuten zum Auto sind etwas anderes als eine halbe Stunde am Bahnsteig.
Welche Winterjacke bei minus 10 Grad?
Bei minus 10 °C gehört eine dicke Wattierung dazu. Lang geschnittene Modelle mit Kapuze halten dabei mehr Wärme am Körper als kurze. Darunter trägst du mehrere Schichten, dazu Mütze, Schal und Handschuhe. Woran du eine warme Jacke ohne echte Daunen erkennst, steht in unserem Ratgeber Winterjacke ohne Daunen.
Was die Faustregel verschiebt
Wind: Bei Wind fühlen sich 5 °C deutlich kälter an. Dann zählen eine Kapuze, die sitzt, ein hoher Kragen und ein Saum, den du zuziehen kannst. Worauf du bei Kapuze, Kordelzug und Reißverschluss achtest, steht in unserem Ratgeber gute Winterjacke erkennen.
Bewegung: Auf dem Rad wird dir schneller warm als beim Warten auf die Bahn. Wer lange steht, nimmt die wärmere Jacke, auch wenn das Thermometer noch für die leichtere spricht.
Nässe: Feuchte Kälte fühlt sich kälter an als trockene, und nasse Kleidung wärmt schlechter. Die meisten unserer Jacken sind wind- und wasserabweisend. Ob ein Modell wasserabweisend ist, steht in der Produktbeschreibung. Damit Regen auch nach der Wäsche abperlt, hilft die passende Pflege: Winterjacke waschen.
Länge: Ein Mantel bis übers Knie hält mehr Wärme als eine hüftlange Jacke mit gleicher Füllung, weil er auch Po und Oberschenkel einpackt. Lange Modelle findest du bei den Jacken und Wintermänteln von NAVAHOO.

Für Herren lohnt ein Blick auf die Winterjacken von STONE HARBOUR.
Mit Schichten länger auskommen
Eine Übergangsjacke mit einem warmen Pullover darunter bringt dich durch viele kühle Herbsttage. Mehrere dünne Schichten halten die Wärme besser als eine einzige dicke, weil zwischen ihnen Luft liegt, und unterwegs ziehst du eine davon aus. Damit der Pullover unter die Jacke passt, darf sie nicht zu knapp sitzen. Wie du die passende Größe findest, steht in unserem Ratgeber zu Jackengrößen.
Merksatz: Je länger du draußen stehst, desto wärmer darf die Jacke sein.
Häufige Fragen
Welche Jacke brauchst du im Herbst?
Am Anfang des Herbstes reicht meist eine Übergangsjacke, an kühlen Morgen mit Pullover darunter. Sobald es auch tagsüber dauerhaft unter etwa 10 °C bleibt, wechselst du zur Winterjacke.
Ab wie viel Grad brauchst du keine Winterjacke mehr?
Wenn es dauerhaft über etwa 10 °C bleibt, auch am Morgen und am Abend. Bis dahin hilft ein Wechsel nach Tageszeit: früh die Winterjacke, an milden Nachmittagen die Übergangsjacke.
Welche Jacke bei 0 Grad?
Eine klassische Winterjacke. 0 °C liegt im Bereich von etwa minus 5 bis 10 °C, für den die Faustregel sie vorsieht. Bist du lange draußen oder weht kalter Wind, darf es eine dicker wattierte Jacke sein.
Im Shop findest du passende Modelle bei den Übergangsjacken für Damen und den Jacken für Herren.


